Zitate



Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit.
Albert Schweizer




Eine Katze ist nur technisch ein Tier, ansonsten ist sie göttlich.
Robert Lynd 1892 – 1970, amerikan. Soziologe




Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat.
Victor Hugo 1802 – 1885 franz. Romancier




Die Katze ist das Meisterstück der Natur.
Leonardo da Vinci 1452 – 1519 ital. Maler, Bildhauer, Baumeister, Naturforscher und Techniker




Wer weiß, ob meine Katze, wenn ich mit ihr spiele,
sich nicht mehr mit mir amüsiert, als ich mich mit ihr?
Michel de Montaigne 1533 – 1592 franz. Schriftsteller, Politiker




Katzen lieben Menschen viel mehr als sie zugeben wollen,
aber sie besitzen so viel Weisheit, dass sie es für sich behalten.
Mary E. Wilkins Freeman 1852 – 1930 amerikan. Schriftstellerin




Oft denke ich, viel mehr Leute sollten Katzen haben.
Sie würden von ihnen eine Menge über den Umgang mit Menschen lernen.
Barbara Rütting 1927 dt. Schauspielerin, Autorin




Wo immer sich eine Katze niederlässt, wird sich das Glück einfinden.
Stanley Spencer 1891 – 1959 engl. Maler




Die Menschheit lässt sich grob in zwei Gruppen einteilen:
In Katzenliebhaber und in vom Leben benachteiligte.
Francesco Petrarca 1304-1374 ital. Dichter




Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt:
durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.
Ernest Hemmingway 1899 - 1961 amerikan. Schrifsteller




Man braucht sich nur treu und ernst in den Anblick eines dieser Wirbelthiere zu vertiefen,
um deutlich inne zu werden, das dieses unergründliche Wesen,
wie es ist, im Ganzen genommen, unmöglich zu Nichts werden kann.
Und doch kennt man andererseits seine Vergänglichkeit.
Arthur Schopenhauer 1788 - 1860 dt. Philosoph




Wenn du einmal ihr Vertrauen erworben hast, ist die Katze ein Freund fürs Leben.
Sie teilt mit Dir Stunden der Arbeit, der Einsamkeit und Melancholie
und verbringt ganze Abende auf deinem Schoß, glücklich bei dir zu sein und dich der Gemeinschaft der Artgenossen vorzuziehen.
Théophile Gautier 1811 - 1872 frz. Schriftsteller, Kritiker




Sie sind von feinstem Empfindungsvermögen, - ungemein genießerisch; streichelt man sie,
dann reiben sie sich schnurrend an unserem Körper,
sie wälzen sich zärtlich auf uns und sehen uns an
mit ihren gelben Augen, - Augen, die uns gleichwohl gar nicht zu sehen scheinen.
Guy de Maupassant 1850 - 1893 frz. Schriftsteller




Sie möchte beachtet werden, wann sie es möchte,
und verdammt noch mal in Ruhe gelassen werden, wenn sie anderes im Sinn hat.
Sie ist eifersüchtig; sie wird nicht zulassen, das Sie andere kleine Biester mit Aufmerksamkeit und Zärtlichkeiten überschütten,
ganz gleich ob diese zwei- oder vierbeinig sind.
Paul Gallico 1897 - 1976 amerikan. Novelist




Sie ist ganz Spielzeug, und ich habe es längst aufgegeben, Ernsteres von ihr zu erwarten.
Es liegt nicht in ihr. Sie ist mir Schauspiel, Augenweide, Zirkusschönheit,
im Hoch- und Weitsprung gleich ausgezeichnet, und den Tag über an der Klingelschnur zu Hause.
Theodor Fontane 1819 - 1898 dt. Schriftsteller




Sie war sich ihrer selbst genauso arrogant bewusst wie ein hübsches Mädchen,
das nichts anderes als seine Schönheit zu bieten hat:
Körper und Gesicht wurden stets nach einem inneren Kontrollmonitor in Pose gebracht.
Doris Lessing 1919 brit. Schrifstellerin




Sie strich mir von jeher um die Beine.
Sie traten in so vielen Verkleidungen auf: verloren und kurz vorm Verhungern,
jagend oder gejagt, als mit Tinte getränkte Büchereikatze,
als Molkerei- und Metzgerkatze, wohlgenährt zwar, doch mit vom gefließten Boden kalten Pfoten.
Sidonie-Gabriell Colette 1873 -1954 franz. Schrifstellerin




Katzen nehmen ihre komischsten, faszinierensten und allerschönsten Posen nur dann ein,
wenn es unmöglich ist sie zu photographieren.
Deshalb sind Katzenkalender manchmal so enttäuschend, da sie nur die "öffentliche Version" der Katze zeigen.
(J.R. Coulsen)




Sie wird Mäuse fangen und nett zu Babys sein, wenn sie im Haus ist,
wenn die sie nicht zu sehr am Schwanz ziehen.
Doch wenn sie das getan hat und zwischendurch, ist sie die Katze, die alleine geht, und alle Orte sind ihr gleich,
und wenn du des Nachts hinaus schaust, kannst du sehen, wie sie mit ihrem wilden Schwanz wedelt und ganz für sich geht - genau wie zuvor.
Ruyard Kipling 1865 - 1936 brit. Schriftsteller




(...) un's war die tollste Katz, die mir je untergekommen is'.
'S war'n großer grauer Kater mit mehr Herz und Verstand als jeda im Camp -
un'ne Würde, daß ihm nicht mal d' Gouverneur von Kalifornien plump-vertraulich hätt kommn könnn.
Mark Twain (eigentl. Samuel Langhorne Clemens) 1835 - 1910 amerikan. Erzähler




Schöne Fraun mit schönen Katzen,
Wem von ihnen man dann schmeichelt,
Wen von ihnen man gar streichelt,
Stets riskiert man, das sie kratzen.
Joachim Ringelnatz (eigentl. Hans Bötticher) 1883 - 1934 dt. satir. humorist. Dichter




Wir Katzen sind noch immer das freieste Geschlecht, weil
wir uns bei aller unserer Geschicklichkeit so ungeschickt anzustellen wissen,
das es der Mensch aufgibt, uns zu erziehen.
Ludwig Tieck 1773 - 1853 dt. Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer




Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das den Menschen eingeredet hat,
er müsse es erhalten, es brauche aber dafür nichts zu tun.
Kurt Tucholsky 1890 - 1935 dt. Schriftsteller, Journalist




Die Katze springt nicht durch Reifen und denkt nicht im Traume daran,
uns zu Gefallen auf den Hinterbeinen herum zu stelzen.
Erich Kästner 1899 - 1974 dt. Schriftsteller




Die Katze weiß wohl wem sie den Bart leckt.
Johann Wolfgang von Goethe 1749 - 1832 dt. Dichter




Die Katzen sind Wörter mit Pelz.
Wie die Wörter, so streifen sie um die Menschen herum, ohne sich je zähmen zu lassen.
Wörter und Katzen gehören zur Rasse der Nichtgreifbaren.
Erik Orsenna 1947 franz. Philosoph, Prof. für Wirtschaftswissenschaft, Verlagsleiter




Der Kater, gottlob, ist vergänglich. Doch Katzen hat man lebenslänglich.
Eugen Roth 1895 – 1976 dt. Dichter, Redakteur




Als ein rechter Don Juan bestand er bei Tag und Nacht die bedenklichsten Abenteuer,
und wenn er sich zur Seltenheit einmal im Hause sehen ließ, so erschien er mit einem so verwegenen,
burschikosen, ja liederlichen und zerzausten Aussehen, dass die stille Person, seine Gebieterin, fast unwillig ausrief: "Aber Spiegel! Schämst du dich denn nicht, ein solches Leben zu führen?"
Gottfried Keller 1819 - 1890 schweizer Dichter




Eine Katze ist ein Wunder - nicht nur wegen solcher Sprünge.
Ein Katze kann auch im Schlaf alles hören, das leiseste Mäusefiepen.
Sie kann im Stockdunkeln sehen und wird nie eine Brille brauchen.
Sie geht völlig lautlos und träge einen dicken, weichen Pelz, mit dem sie auch in der Sonne nicht schwitzt.
(...) und wenn sie sich wohlfühlt, kann sie ein unbeschreibliches Geräusch in ihrer Kehle rollen lassen - etwas zwischen einem fernen, leisen Gewittergrummeln, einem kleinen Güterzug,
der weit weg in der Nacht über eine Holzbrücke fährt und einem Wasserkessel,
der gerade zu summen anfängt, kurz ehe das Wasser kocht. Es ist eines der schönsten Geräusche auf der Welt, und man nennt es Schnurren.
Elke Heidenreich 1943 dt. Journalistin, Autorin, Moderatorin




Der wirkliche Widerwille gegen die meisten Katzen entsteht aufgrund ihres
unerträglich überheblichen Gehabes.
Die Gattung Katze hat niemals ganz die Arroganz überwunden, die sich darauf gründet,
dass die alten Ägypter sie als Gottheit verehrten.
Das macht sie allzu anfällig dafür, sich selbst zum Kritiker und Zensor
der schwachen und irrenden Menschen auf zu schwingen, dessen Schicksal sie teilen.
Sie starren tadelnd. Sie sehen beunruhigt aus.
Das hat auf einen sensiblen Menschen oft die schlimmsten Auswirkungen
und kann zu schwersten Minderwertigkeitskomplexen führen.
Pelham Greenville Wodehouse 1881 - 1975 engl. Comic-Autor, Lyriker




Und wirklich war etwas Besonderes an der Haltung der kleinen Katze,
etwas kaum Beschreibliches, das sie über ihren Zustand erhöhte,
eine Art Stolz, ein Bewusstsein ihrer angeborenen wilden Anmut,
welche der Tod wohl nach und nach abtragen oder zertreten, aber keineswegs beugen könnte.
Hans Carossa 1878 - 1956 dt. Schriftsteller, Arzt




Was Ming überhaupt nicht leiden konnte, waren die Menschen, die sie manchmal zu sich nach Hause einluden,
Menschen, die dort übernachteten, Mengen von Menschen,
die lange aufblieben, aßen und tranken, Platten und Klavier spielten
- Menschen, die ihn von Elaine trennten.
Menschen, die ihm auf die Zehen traten, Menschen, die ihn manchmal von hinten hochhoben,
noch ehe er etwas dagegen tun konnte, so dass er sich winden und freikämpfen musste,
Menschen, die ihn zu grob streichelten, Menschen!
Ming hasste Menschen.
Auf dieser ganzen weiten Welt mochte er nur Elaine, Elaine liebte und verstand ihn.
Patricia Highsmith 1921 amerikan. Schriftstellerin




Die Wahrheit über die Katzen erfährt man von den Mäusen.
Henry Ford 1863 - 1947 amerikan. Industrieller




Es ist schwer, eine Katze wieder in den Sack zu bekommen, wenn man sie erst einmal rausgelassen hat.
Robert Lembke 1913 - 1989 dt. Journalist, Moderator




Katzen sind natürlich nicht nett.
Sie sind Gauner und Schnorrer, Betrüger und schamlose Schmeichler.
Sie haben lauter Intrigen und Pläne, Verschwörungen und
Gegenverschwörungen, Listen und Tücken im Sinn wie jeder andere Betrüger auch.
Sie können Ihren Charakter besser einschätzen als ein Psychiater für 50 Dollar die Stunde.
Paul Gallico 1897 - 1976 amerikan. Novellist




Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe der Erde streben nach Glück wie wir, alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir. Also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers.
Franz von Assisi 1181/82 – 1226 Franz. Ordensgründer




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